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| Interpellation zu Goldstone-Bericht
Die
Schweiz als Depositarstaat
4. Genferkonventon | |||||||
Für Fragen, etc.: aufruf@gazafreedommarch.ch |
Aufruf an die Schweizerische Regierung>>>
am 19. März 2010 mit 7'500 Unterschriften eingereicht
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Antwort von Bundesrätin Calmy-Rey (16. April 2010) [pdf] Die Schweiz muss zur Durchsetzung der 4. Genfer Konvention verhelfen* Ein
Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf den Gazastreifen
finden weltweit Solidaritätsaktionen mit der eingeschlossenen
Bevölkerung des Gazastreifens statt. Der Gaza Freedom March
vom
27.12.09 bis 2.1.10 von Rafah bis zum israelischen Grenzposten Erez mit
internationaler Beteiligung – darunter auch SchweizerInnen -
fordert das Ende der Blockade.Umsetzung der Empfehlungen des Goldstone-Berichtes Ende der Blockade des Gazastreifens Am Sonntag, 27. Dezember fanden in Bern und Genf zum Gedenken an die Toten und zur Unterstützung des Gaza Freedom March gemeinsame Auftaktveranstaltungen mit Tausenden von Kerzen statt, die in der anschliessenden Woche in der ganzen Schweiz weitergeführt wurden. Die UNO-Generalversammlung unterstützt - auch mit der Stimme der Schweiz - den Bericht der UN-Untersuchungskommission von Richard Goldstone. Der Bericht zählt die Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht und gegen die Menschenrechte, vor, während und nach der militärischen Aggression Israels im Gazastreifen auf und weist u.a. auf die immer noch andauernde, völkerrechtswidrige Blockade hin. Diese verhinderte während der Militäroffensive die Notversorgung der Zivilbevölkerung. Bis heute verhindert die Blockade den Wiederaufbau der Häuser von 50 000 Obdachlosen und der zivilen Infrastruktur. Verschiedene UNO-Agenturen und Menschenrechtsorganisationen haben im Laufe des Jahres immer wieder über die katastrophale Lage der 1.5 Millionen BewohnerInnen des Streifens berichtet. Die weitgehende Abriegelung erzeugt u.a. Mangel an medizinischer Versorgung, an Nahrung oder sauberem Trinkwasser. Das Andauern der völkerrechtswidrigen Blockade bedeutet eine kollektive Bestrafung der Bevölkerung und untergräbt die Glaubwürdigkeit des humanitären Völkerrechts.
Die Erklärung und Aktionen werden unterstützt von folgenden Organisationen (Stand 22.12.09):
- NION Not in Our Name www.nion.ca - Jüdische Stimme für gerechten Frieden im Nahost - EJJP Germany www.juedische-stimme.de - Bay Area Women in Black (San Francisco area) www.bayareawomeninblack.org - Palestine solidarity campaign in Pakistan http://paksforpal.wordpress.com - International Solidarity Movement - Northern California www.norcalism.org ------- * Resolution der UNO-Generalversammlung (RES/64/10) vom 5.11.09: „(...) Recommends to the Government of Switzerland, in its capacity as depositary of the Geneva Convention relative to the Protection of Civilian Persons in Time of War, to undertake the necessary steps as soon as pos-sible to reconvene a Conference of High Contracting Parties to the Fourth Geneva Convention on measures to enforce the Convention in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and to ensure its respect in accordance with common article 1.“ | ||||||