Externer Artikel (Guardian, engl.)
(unvollständige Zusammenfassung)
Die neun türkischen Opfer des Piratenüberfalls auf die Gaza Freedom Flotilla wurden teilweise aus nächster Nähe mehrfach getroffen, darunter ins Gesicht und durch Kopfschüsse von hinten. Dies lässt an der Darstellung seitens der Piraten zweifeln, wonach sie nur in Notwehr gehandelt hätten.
Alle Kugeln waren intakt, d.h. wurden gezielt abgefeuert: Wenn sie (ungezielt abgeschossen) zunächst an Oberflächen abprallen, schlagen sie deformiert in den Körper ein, dies war offenbar nicht der Fall.
Ein beteiligter Soldat sagte, sie hätten passiven Widerstand erwartet, jedoch keine Terroristen. Als ein Aktivist mit einem Messer auf ihn losging, habe er die Waffe gezogen und einmal geschossen. Die Situation sei als lebensbedrohlich eingeschätzt worden.
Von offizieller israelischer Seite hiess es, durch Drücken eines Abzuges könnten leicht mehrfache Treffer im gleichen Körper resultieren.